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RB Leipzig zum ersten Mal dabei Große Namen zu Gast beim U14-Turnier des VfB

WALTROP Wenn am 29. November beim VfB Waltrop um den Volksbank-Cup gespielt wird, dann erinnern die Paarungen zum großen Teil an die Erste oder Zweite Bundesliga. Neben nahezu allen Profivereinen aus dem Ruhrgebiet schicken auch einige andere Bundesligisten ihren Nachwuchs.

 

So sind aus der näheren Umgebung der FC Schalke 04, der VfL Bochum oder auch Fortuna Düsseldorf am Ball. „Auch Borussia Dortmund wäre dabei gewesen, aber die Dortmunder sind zu dem Zeitpunkt in den USA“, sagt Thomas Breimann, der Jugendleiter des VfB.

Zum ersten Mal ins Sportzentrum Nord kommt ein Team von Rasenballsport Leipzig. Wie zum Beispiel auch die Vertretung von Rot-Weiß Erfurt oder die Mannschaft von Stammgast SpVgg Bayern Hof, haben die Leipziger eine weite Anreise.

Manche Teilnehmer treffen daher bereits einen Tag vor dem Turnier ein. „Die Spieler werden bei unseren Spielern untergebracht“, sagt Thomas Breimann. „Die Trainer sind im Hotel am Park.“
Neben der U14 des Ausrichters sind auch noch der SC Paderborn, Eintracht Braunschweig, der FC Heidenheim, der FSV Frankfurt, RW Oberhausen, Arminia Bielefeld, Preußen Münster und der SV Wehen Wiesbaden am Start.

Klar, dass diese prominent besetzte Veranstaltung unter den zahlreichen Jugendturnieren des VfB im Jahr einen besonders hohen Stellenwert hat. „Das ist ein schon Höhepunkt“, sagt Thomas Breimann.
Die Partien werden mit einer Spielzeit von zehn Minuten ausgetragen. Das Spielfeld wird dabei an den Längsseiten von zwei Banden begrenzt, die sich der VfB von den Rollhockeyspielern der GV Mustangs ausleiht.

FSV Frankfurt holt sich den Pokal U14-Turnier des VfB ein voller Erfolg

WALTROP Ein voller Erfolg war das U14-Turnier des VfB Waltrop am Sonntag im Sportzentrum Nord. Unter namhaften Teilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik setzte sich im Rennen um den Volksbank-Cup diesmal der Nachwuchs von Zweitligist FSV Frankfurt durch, der Rasenballsport Leipzig im Finale bezwang.

 

Das Endspiel hatte es in sich: Wenige Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Leipzigs Torhüter Tom Köster in Unterzahl für sein Team zum 2:2 aus, sodass das Neunmeterschießen entscheiden musste. Dort allerdings hatte Köster wenig Glück und hielt keinen Versuch. Er war also der tragische Held dieses Endspiels, das der FSV insgesamt mit 5:4 gewann. Immerhin wurde Köster zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Die weiteren individuellen Auszeichnungen erhielten Amer Vrisic als bester Spieler und Francesco Simonelli (beide FSV Frankfurt) als bester Torschütze.

Der VfB war mit der U15 an den Start gegangen und hatte in der Gruppenphase hinter Frankfurt, aber vor Schalke, Heidenheim und Oberhausen Platz zwei belegt. Im Viertelfinale kam dann mit 0:3 das Aus gegen Leipzig. Dritter wurde am Ende Preußen Münster, das sich mit 3:1 gegen Arminia Bielefeld durchsetzte.
Freuen durften sich aber bei weitem nicht nur die Sieger. Denn wieder einmal hatte auch der Veranstalter ganze Arbeit geleistet und zur Mittagszeit rund 190 zahlende Besucher gezählt. „Alles hat hundertprozentig geklappt“, so VfB-Jugendleiter Thomas Breimann. Lob gab’s auch von den zahlreichen Gästen. Von den an diese ausgegebenen Bewertungsbögen seien zwölf von 15 wieder zurückgekommen. Das Ergebnis: „Durchweg positiv“, so Breimann.

Im SpoNo waren auch mehrere Scouts, etwa vom VfL Wolfsburg, der TSG Hoffenheim oder dem 1. FC Köln. „Sie haben gesagt, sie würden dafür sorgen, dass die Mannschaften ihrer Vereine nächstes Jahr auch hier spielen“, so Thomas Breimann.

Die einzige Schrecksekunde des Turniers gab es, als ein Leipziger Spieler unglücklich mit der Bande kollidierte. Er wurde vom Rettungswagen ins Dattelner Krankenhaus gebracht. „Dort sollte er mit einer Gehirnerschütterung eigentlich über Nacht bleiben“, so Breimann. „Aber der Vater hat entschieden, dass er nach Hause fährt, und er ist wieder in Leipzig.“

Abgesehen von diesem Vorfall aber lief alles reibungslos. Großen Anteil daran spricht Breimann auch Helfern zu, die nicht zum VfB gehören. So etwa den Schiedsrichtern Roger Roy Gad und Christian Rübenstahl oder auch Teutonia SuS und den Mustangs. Während die Teutonen unbürokratisch ihr Vereinsheim zur Verfügung stellten, liehen die Rollhockeyspieler ihre Bande aus. „Und ohne die Volksbank wäre dieses Turnier nicht möglich“, so Breimann weiter.